Etikettendrucker für Büro, Lager, Produktion und mobilen Einsatz
Unsere Etikettendrucker-Serien
Jede Serie hat eine eigene Seite mit technischen Daten, Varianten, Vergleich und häufigen Fragen. Preise und Verfügbarkeit finden Sie im Shop.






Welcher Drucker passt zu welchem Einsatz?
| Einsatz | Worauf es ankommt | Passende Serien |
|---|---|---|
| Packplatz, Büro, Labor | Kompakte Bauform, einfache Bedienung, Thermotransfer oder Thermodirekt | Zebra ZD621, Brady PC45 |
| Lager und Versand mit hohen Volumen | Große Etiketten- und Farbbandrollen, Geschwindigkeit, Netzwerk | Zebra ZT411 / ZT421, Brady PM65 |
| Etikettenspender und Print-and-Apply | Druckmodul in linker oder rechter Ausführung, Signalschnittstelle zur Anlage | SATO S84NX / S86NX |
| Mobil am Regal, im Lagergang, im Fahrzeug | Akku, Gewicht, Schutzart, Bluetooth zum Mobilcomputer | Zebra ZQ600 Plus |
| Farbige Produkt-, Lebensmittel- und Chemieetiketten | Farbwiedergabe, Beständigkeit von Tinte und Material | Epson ColorWorks |
| RFID-Etiketten bedrucken und kodieren | UHF-Encoder, passende Etiketten und Inlays | Zebra ZT411 / ZT421, Zebra ZD621R, SATO S84NX / S86NX |
| Sehr kleine Etiketten mit feinen Schriften und 2D-Codes | Auflösung von 600 dpi | Zebra ZT411, SATO S84NX |
Die Serien im Vergleich
| Serie | Bauform | Max. Druckbreite | Auflösung | Max. Geschwindigkeit | Optionen |
|---|---|---|---|---|---|
| Zebra ZT411 / ZT421 | Industriedrucker | 104 / 168 mm | 203 bis 600 dpi | 356 mm/s | RFID, Linerless (ZT411) |
| Zebra ZD621 | Desktop | 104 mm (108 mm bei 300 dpi) | 203, 300 dpi | 203 mm/s | RFID (ZD621R), Linerless, Akku |
| Brady PC45 / PM65 | Desktop / Mittelklasse | 108 / 167,4 mm | 203, 300 dpi | 203 / 300 mm/s | RFID, Linerless (PC45d), Industrie-Schnittstelle (PM65) |
| SATO S84NX / S86NX | Druckmodul | 104 / 167,5 mm | 203 bis 609 dpi | 406,4 mm/s | RFID, WLAN, links oder rechts |
| Zebra ZQ600 Plus | Mobil | 48 / 72 / 104 mm | 203 dpi | 115 mm/s | RFID und Linerless (ZQ630 Plus) |
| Epson ColorWorks | Farbdrucker, Desktop bis Industrie | 108 mm | bis 1.200 × 1.200 dpi | 300 mm/s (C8000e) | Cutter, Spender (C6000Pe) |
Höchstwerte der jeweils stärksten Variante laut Hersteller. Die Geschwindigkeit sinkt bei vielen Modellen mit höherer Auflösung. Details auf den Serienseiten.
Quelle: Datenblätter und Produktseiten des Herstellers, Stand Oktober 2026. Angaben ohne Gewähr; einzelne Varianten können abweichen. Preise und Lieferzeiten finden Sie im Shop.
Was Sie vor dem Kauf wissen sollten
Thermodirekt oder Thermotransfer?
Beim Thermodirektdruck schwärzt der Druckkopf wärmeempfindliches Etikettenmaterial direkt, ein Farbband ist nicht nötig. Die Etiketten reagieren aber auf Wärme, Licht und Reibung und eignen sich vor allem für kurzlebige Anwendungen wie Versandetiketten. Beim Thermotransferdruck überträgt der Druckkopf Farbe von einem Farbband auf das Etikett. Mit Wachs-, Wachs-Harz- oder Harzbändern entstehen beständige Drucke, auch auf Folien und synthetischen Materialien. Viele Drucker beherrschen beide Verfahren, entscheidend ist die passende Kombination aus Etikett und Farbband: Etiketten und Verbrauchsmaterial.
Welche Auflösung: 203, 300 oder 600 dpi?
Die Auflösung bestimmt, wie fein Schrift, Grafik und Barcodes gedruckt werden. 203 dpi entspricht 8 Punkten pro Millimeter und reicht für die meisten Versand- und Logistiketiketten. 300 dpi (12 Punkte pro Millimeter) lohnt sich für kleine Schriften, Logos und 2D-Codes auf kleineren Etiketten. 600 dpi, etwa beim Zebra ZT411 oder als 609 dpi beim SATO S84NX, braucht man für sehr kleine Etiketten mit feinen Codes. Bei vielen Modellen sinkt mit höherer Auflösung die maximale Geschwindigkeit. Ob Ihre Barcodes die geforderte Qualität erreichen, prüfen Verifier: Print & Verify.
Desktop, Mittelklasse, Industrie, mobil oder Druckmodul?
Desktopdrucker wie Zebra ZD621 und Brady PC45 sind kompakt und nehmen Etikettenrollen bis 127 mm Durchmesser auf. Mittelklasse- und Industriedrucker wie Brady PM65 und Zebra ZT411 fassen Rollen bis 213 bzw. 203 mm und Farbbänder mit 450 m, das bedeutet weniger Rollenwechsel im Mehrschichtbetrieb. Mobile Drucker wie die Zebra ZQ600 Plus trägt man am Gürtel oder setzt sie im Fahrzeug ein. Druckmodule wie SATO S84NX und S86NX werden in Etikettenspender und Print-and-Apply-Anlagen eingebaut. Den Ausschlag geben Volumen, Etikettengröße, Umgebung und Platz am Arbeitsplatz.
Druckersprachen, Emulationen und Anbindung an das ERP-System
Jeder Hersteller hat eigene Druckersprachen, etwa ZPL bei Zebra, SBPL bei SATO oder Fingerprint, IPL und DPL bei Brady. Viele Drucker verstehen über Emulationen zusätzlich fremde Sprachen, zum Beispiel ZPL II bei Brady (ZSim2), SATO (SZPL) und Epson. Das erleichtert den Austausch von Druckern, ersetzt aber keinen Test mit Ihren Vorlagen. Für die Anbindung an Ihr ERP-System schickt entweder das ERP fertige Druckdaten an den Drucker, oder eine zentrale Etikettensoftware erzeugt die Etiketten aus den ERP-Daten. Mit OPAL Labelmanagement™ binden wir Ihre Drucker und Vorlagen an Ihr ERP-System an. Mehr dazu unter Drucken.
Linerless und RFID
Linerless-Etiketten haben kein Trägerpapier, es fällt also kein Trägerabfall an. Laut Zebra passen beim ZT411 bis zu 50 % mehr Etiketten auf eine Rolle. Nötig sind ein Drucker mit Linerless-Ausstattung, etwa Zebra ZT411, ZD621 oder ZQ630 Plus oder Brady PC45d, und passendes Material. RFID-Drucker bedrucken ein Etikett und beschreiben in einem Durchgang den eingebetteten UHF-Chip. RFID gibt es als Option für Zebra ZT411 und ZT421, als Modell ZD621R, für den ZQ630 Plus, für Brady PC45 und PM65 sowie für die SATO-Druckmodule. Welche Etiketten und Inlays zu Ihrem Prozess passen, klären wir mit Ihnen: RFID-Übersicht.
Farbetiketten aus dem eigenen Haus
Farbetikettendrucker wie die Epson ColorWorks-Serie drucken per Tintenstrahl in vier Farben. Logos, Warnsymbole, Farbcodes und variable Daten entstehen in einem Durchgang, vorgedruckte Etikettenrollen auf Vorrat können entfallen. Wichtig sind die Abstimmung von Tinte und Etikettenmaterial, etwa matt oder glänzend, und die Anforderungen an die Beständigkeit. Für Schwarzweiß-Etiketten in hohen Volumen bleibt der Thermotransferdruck meist schneller.
Was OPAL dazu leistet
Häufige Fragen
Thermodirekt oder Thermotransfer: was passt für mich?
Für kurzlebige Etiketten wie Versandetiketten reicht meist Thermodirekt, Sie sparen das Farbband. Für Etiketten, die lange lesbar bleiben müssen oder auf Folie gedruckt werden, ist Thermotransfer die Wahl. Wir empfehlen die passende Kombination aus Drucker, Etikett und Farbband.
Kann ich meine bestehenden Etikettenvorlagen weiterverwenden?
Oft ja. Viele aktuelle Drucker verstehen neben der eigenen Sprache auch Emulationen, etwa ZPL II bei Brady, SATO und Epson. Wir testen Ihre Vorlagen vor dem Umstieg und passen sie bei Bedarf an.
Wie binden Sie Etikettendrucker an unser ERP-System an?
Die Drucker hängen per Ethernet oder WLAN im Netzwerk. Die Etiketten erzeugt Ihr ERP-System direkt oder eine Etikettensoftware wie OPAL Labelmanagement™. Die Anbindung planen und richten wir mit Ihnen ein: Integration.
Welche Etiketten und Farbbänder passen zu meinem Drucker?
Das hängt vom Druckverfahren, vom Material und von den Anforderungen an Haltbarkeit und Beständigkeit ab. Wir stimmen Etikett und Farbband auf Drucker und Anwendung ab und liefern das Material: Etiketten und Verbrauchsmaterial.
Bietet OPAL Service und Reparatur für Etikettendrucker?
Ja. OPAL ist zertifiziertes Zebra Repair Center. Zu Wartung, Reparatur und Serviceverträgen für Ihre Drucker beraten wir Sie gern: Service.
