Die Mäder Gruppe hat unternehmensweit ein neues SAP®-integriertes Etikettiersystem eingeführt, in der Schweiz, in Deutschland und in Frankreich. Das SAP®-LABELMANAGEMENT™ von OPAL rundet in Verbindung mit den bereits vorhandenen Industriedruckern die Produktions- und Logistikprozesse ab.
DAS KERNPROBLEM
Mehrere Länder, ein SAP®-System, getrennte Prozesse
Als führender Produzent von Industrielacken, Dekorfarben und Verbundwerkstoffen muss Mäder für eine zuverlässige Etikettierung der produzierten Stoffe sorgen. Layout und Kennzeichnungen inklusive aller Hinweise müssen stimmen, das verlangt einen Partner mit Erfahrung in Druckeranbindung, Konfiguration und Layouterstellung sowie im Druck direkt aus SAP®.
Hinzu kommt: Mehrere Standorte sollen an ein zentrales SAP®-System angebunden werden, alle Druckprozesse aber getrennt bleiben. Und trotz des durch SAP® EH&S sehr hohen Datenaufkommens inklusive Piktogrammen muss performant gedruckt werden. Alle zu einem Material relevanten EH&S-Informationen sind dabei pro Druck aus dem SAP® EH&S-Modul zusammenzutragen.
DIE LÖSUNG
SAP®-integriertes LABELMANAGEMENT™ mit BarTender®
Nach intensiver Recherche fiel die Wahl auf das SAP®-integrierte LABELMANAGEMENT des AutoID-Systemintegrators OPAL, das auch auf das Modul SAP® EH&S zugreifen kann und mit der Etikettensoftware BarTender® von Seagull Scientific zusammenarbeitet. Die Etikettenausgabe erfolgt schnell und fehlerfrei auf nahezu allen am Markt verfügbaren Etikettendruckern.
- →Separater Druckserver an jedem Standort, die Prozesse bleiben in SAP® getrennt
- →Komplette Datenfindung und Druckaufbereitung in einer eigens in ABAP entwickelten Klasse
- →Nachbesserungen an Layouts oder Druckklassen wirken sich nur auf den einzelnen Standort aus, trotz zentralem SAP®-System
- →Standardisierte EH&S-Masterklasse liest alle zu einem Material relevanten SAP® EH&S-Informationen aus

DIE EH&S-ANBINDUNG
Viele Informationen, mehrere Sprachen, ein Etikett
Die Anforderung an die Etiketten war hoch: Die enorm vielen Informationen des SAP® EH&S-Moduls mussten pro Material korrekt ausgelesen und in mehreren Sprachen auf einem Etikett vereint werden. Die Konfiguration ist im Verhältnis zum Aufwand spielend einfach: Über eine von OPAL vorbereitete Konfigurationstabelle werden alle relevanten Informationen eingestellt; der Abruf erfolgt in einer Etikettenklasse, die mit LABELMANAGEMENT-spezifischen Funktionen die Anwenderfreundlichkeit sicherstellt. Schon nach verhältnismäßig wenig Aufwand konnte der erste Druck mit SAP® EH&S-Daten erfolgreich durchgeführt werden.
DER PROJEKTVERLAUF
Go-Live zum geplanten Termin
Im Jahr 2015 wurde das OPAL LABELMANAGEMENT™ zunächst bei den Mäder-Gesellschaften in der Schweiz (Killwangen) eingeführt, anschließend in Deutschland (Strullendorf, Gelsenkirchen) zusammen mit Frankreich. Da Entscheidungen für den weiteren Roll-out teilweise kurzfristig fielen, bestand die Herausforderung nicht nur in der Anbindung des SAP®-Moduls EH&S, sondern auch in der zeitgleichen Umsetzung an mehreren Standorten innerhalb von sechs Wochen. In guter Zusammenarbeit zwischen den Partnern wurde der geplante Go-Live-Termin gehalten.
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Etikettendruck zentral steuern, Vorlagen verwalten und direkt aus ERP und MES drucken, ohne Medienbruch.



